Was ein Schwimmbad mit Hingabe an den Weg der Unternehmerin zu tun hat

Hingabe, Achtsamkeit –  das sind nicht die ersten Worte, die mit Business, Startup, Selbständigkeit in Verbindung gebracht werden.

Unternehmerin sein, ein eigenen Business hochziehen, das hat den Klang von „so schnell wie möglich sechsstellige Beträge, Akquise, Netzwerkmarathons“ und so weiter.

Da ist die Idee vom Wunschkunden, von der spitzen und klaren Positionierung, von geilen Ads und überhaupt, ja, richtig fetten Umsätzen.

Von harter Arbeit und langen Nächten. Von selbst und ständig und mächtig viel Aufwand, ja davon wird auch gerne gesprochen.

Meistens nicht ganz so laut, wie von den erzielbaren Erfolgen und meistens wollen das auch weniger Menschen bei Grundsteinlegung wirklich hören.

Von Hingabe, von Achtsamkeit erzählt Dir bei der Gründung kein Mensch was.

Und trotzdem, was mich meine Jahre gelehrt haben: ohne diese beiden Freunde ist alles nichts.

Ich mag Dir das gerne verdeutlichen, dazu nehme ich Dich jetzt mit ins Schwimmbad, ins Sportbecken, um genau zu sein.

Was hat eine Frau im Schwimmbecken und eine Unternehmerin gemeinsam?

Schwimmbecken-Trainingslager fuer Achtsamkeit und Hingabe

 

Nehmen wir mal an, Du entschliesst Dich Deine Fitness auszudehnen. Nehmen wir an, Du setzt Dir ein Ziel – täglich 100 Bahnen.

Auf Dein Unternehmen transferiert hieße das: Du entschliesst Dich zu gründen oder Dir ein neues, höheres Unternehmensziel für Dein nächstes Jahr, die nächsten Monate zu setzen.

Du willst mehr.

 

„ok, dann bin ich halt mit weniger zufrieden“ – Typ 1

Du legst los, erst schnell, soll ja was bringen, Dein Workout. Zählst die Bahnen, und irgendwo in Deinem Kopf rechnest Du schon, was dann ist, wenn Bahn 100 erreicht ist.

Du zählst und merkst nach der zehnten Bahn – ouuu, jetzt wirds langsam anstrengend. Immer noch hast Du die 100 vor Augen und der Weg dorthin scheint Dir unglaublich weit. Du machst langsamer – mit dem Ergebnis, dass die hundertste Bahn irgendwie weiter weg erscheint als zu Beginn – und – Dir geht die Puste aus.

Jetzt ärgerst Du Dich, über Dein zu hoch gesetztes Ziel. Und Du weißt, die Zeit, bis Du das erreicht hast, ayy, die ist lange.

Dein Hirn meldet folgendes: was könnten wir in der Zeit alles tun, erledigen. was war das für ein dummes Ziel? Und überhaupt, reicht es nicht auch ne Nummer kleiner…?

Es kommt, wie es kommen muss – Du brichst ab bei Bahn 48,2  – steigst aus dem Wasser, immerhin, ein Ergebnis…

 „ich kann alles schaffen, egal wie“ – Typ 2

Du bist die von der zähen Sorte. Disziplinierst Dich, kämpfst Dich durch die zweite Hälfte der Strecke, beißt Deine Zähne zusammen und erreichst die 50. Bahn, dann die 70. und irgendwann auch die 100. Bahn

Deine Schultern schmerzen zwar, Deine Atmung war schon mal leichter, fliessender, Deine Knie wackeln gewaltig und von Deinem Nacken, der die zusammengebissenen Zähne aushalten musste, sprechen wir erst gar nicht – doch der Hormonausschüttung des Siegers sei dank – Du bist irgendwie mächtig stolz auf Dich … aber auch mächtig ausgebrannt, irgendwie.

In den oben genannten Beispielen habe ich Dir zwei Typen dargestellt, die mir immer wieder begegnen. Natürlich ziehe ich hier nur die extremen Beispiele heran und natürlich sind beide Eigenschaften sinnvoll und wichtig.

Einmal das „aufgeben können“, wenn es echt reicht und einmal das „durchhalten können“, wenn es wirklich einmal dran ist.

Was ich Dir hier zeige, sind die Extreme von beiden Typen.

Typ 1 auf dem Weg der Unternehmerin

Sie gründet, fängt an, 10.000, 100.000, das ist das Ziel. Nach 10 Posts auf Facebook, nach 3 Blogartikeln und 2 Videos schmeißt sie alles hin.

Sie gibt sich mit weniger zufrieden, als ihre Talente versprächen, weil sie das Gefühl hat, nie ans Ziel zu kommen. Sie überlastet sich mit ihrer Zielsetzung vollkommen, so dass ein nicht gelingen oder zu deutsch Scheitern fast schon vorprogrammiert ist.

Dieser Typ würde gerne die großen Brote backen und landet dann immer wieder bei den kleinen Brötchen – nicht dass das schlecht wäre, nur hier ist jemand, der viel viel mehr wollen würde … und diese Abweichung vom IST zum SOLL, die sorgt für ein immerwährende emotionale Schieflage.

Sie kann sich selbst, sie ganze Power, die in ihr wohnt nicht spüren – oder nur für den kurzen Moment der Zielsetzung auf der Gedankenebene.

Körperlich nimmt sie ihre Stärke nur ganz schwer wahr.

Typ 2 auf dem Weg der Unternehmerin

Sie ist hier angetreten um die 100.000 in den nächsten 3 Wochen zu knacken.

Sie beißt sich durch, überwindet ihre Grenzen auch unter zu Hilfenahme von Gewalt gegen sich selbst, wenn es denn sein muss.

Sie sitzt Tag und Nacht an ihrem PC, gibt sich den Akquisemarathon und überhört jedes Signal ihres Körpers, den Ruf nach Schlaf, nach Ruhe oder auch nach einem Gespräch, einer Beziehung ohne Businessbezug.
Sie missachtet ihre eigene Abwerhhaltung manchen Dingen gegenüber und überprüft sie nicht auf Plausibilität – dadurch gibt sie dem Gefühl, vielleicht nicht stark oder ausdauernd genug zu sein keinerlei Chance.
Diese Frau würde niemals nicht zugeben, dass ihr irgendetwas auf dieser Welt zuviel ist, geschweige denn, dass der Rausch nach dem Sieg oft mit einem saumässigen Kater einhergeht.

Körperlich kann sie ihre Schwäche und das Bedürfnis nach Ruhe nicht wahrnehmen.

Hingabe, Baby, Hingabe

Hingabe kann die vermeintlichen Schwächen beider Typen ausbalancieren.

Hingabe öffnet Dich dem, was das Leben an Ressource zu bieten hat. Um sich dem hingeben zu können, bedarf es:

Der Entscheidung.
Einer galsklaren Entscheidung – keinem Entschluss.
Und die Entscheidung lautet nicht – ich will mehr. Oder ich muss jetzt aber mehr.

Die Entscheidung lautet:

ich gehe für mich.

In meiner Geschwindigkeit, auf meine Weise – denn ich weiß, nur so kann ich meinenen Weg (und nicht mein Ziel) konsquent verfolgen.

Dabei liegt meine Achtsamkeit auf meinen Ressourcen und darauf, dass ich mich wohl fühle – also meine Empfindungen gut wahrnehmen kann.

Mein Ziel dient mir dabei als Leuchtturm auf meinem Weg.

 

Die ganze Geschichte verändert sich, wenn wir Hingabe und Achtsamkeit mit in unser Schwimmbecken aka Unternehmen nehmen

Du sinkst in die Fluten, ziehst Deine Bahnen und beobachtest vielleicht die Menschen um Dich herum (ist Dir aufgefallen, dass Du in Setting eins überhaupt nichts wahrgenommen hast, ausser Deine Bahnen?!)

Du siehst eine Mutter, die ihr Kind ermahnt, es solle die Finger schließen und bist fasziniert, dass man auch in 2016 den Kindern noch so das Schwimmen beibringt, Du entdeckst zwei bleichgesichtige Jungs, die sich für den heutige Tag die Ecke des Beckens ausgesucht haben, um hochpolitische Brexit und The Donald Diskussionen zu erörtern.

Du siehst Mädchen, die sich den Bauch halten und sich nicht getrauen zu rennen, weil sie Angst haben, der Bauch könnte wackeln und Du siehst die, die trotz Speckrollen rennen und toben und denen es vollkommen egal ist, ob da nun was wackelt oder nicht.

Du lächselst, denkst Dir – diese Welt – und tauchst wieder ab, versinkst in Deiner eigenen Wahrnehmung.
Diese Leute, all diese Leute, sie brauchen etwas von Dir. In Deinem Kopf entstehen Ideen, wonach würde die Mutter suchen und was hättest Du ihr zu geben?
Was unterscheidet das Mädchen mit den Speckrollen von dem anderen Mädchen und was davon dient Deiner Arbeit?swimming-pool-830505_640

 

Du geniesst das Wasser auf der Haut, spürst die Kraft in Deinen Muskeln. Du spürst, wie Du Kraft brauchst und passt Deine Geschwindigkeit Deinen Ressourcen an.
Du nutzt Deinen Atmen bewusst.

Hörst immer wieder in Deinen Körper. Ah – da ist das Wasser, dass Dich trägt.
Du atmest ein, atmest aus, ein und aus und ehe Du Dich versiehst sind fast 2 Stunden vergangen.

 

 

Hast Du nun 100 Bahnen geschafft?

Wohl weit mehr als das.

Hast Du Dein Ziel erreicht?

Total – nur, es war Dir nicht mehr wichtig.
Und das ist der Vorteil den sich beide Typen mit in ihr Becken, nein Business mitnehmen können:

Sie erlauben sich, sich selbst zu fühlen. Der Blick ist, nachdem das Ziel feststeht, auf das, was der Weg an Input zu bieten hat, was möglicherweise dienlich sein kann, gerichtet.

Während der Bezug zum eigenen Körper, zum eigenen Sein immer wieder hergestellt wird, und die Beobachtung und der Abgleich von Innen und Außenwelt stattfindet, kommt die Frage nach dem Ziel gar nicht mehr auf.

Es gibt keinen Zweifel daran, das eigene Ziel zu erreichen!

Im Grunde machen sich beide Typen im ersten Setting vom Ziel abhängig, sie kleben förmlich daran fest – ohne sich selbst dabei zu berücksichtigen.

Mit bewusster Ausrichtung auf die eigenen Empfindungen und vorhandenen Ressourcen (Achtsamkeit), mit dem klaren JA und der daraus folgenden Entspannung (Hingabe) verändert sich das eigene Erleben und somit auch die Art des Erfolges.

Es geschieht das, was wir Gesundung oder Heilung nennen.

So let´s feel.
Regina

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