#Ganzeinfachich, TheDonald und warum es ohne Verantwortung einfach nicht geht

ganzeinfachich

 

 

Tja, da habe ich mir was vorgenommen.

Karin Wess packt ganz aus Versehen #ganzeinfachich auf den Tisch und ich hab sowieso gerade was zu sagen.

Und weil #ganzeinfachich auch was mit Trump zu tun hat und mich der Artikel von Dee Stolla dazu inspiriert hat, dieses ganze Trump Thema in den #ganzeinfachich Kontext zu stellen, mach ich heute aus zwei Artikeln einen.

Weil irgendwie ist ja dann doch alles Eins.

 

 

Nun denn, lass uns das Spiel beginnen – wer bin ich?

Ich bin Regina und mein zweiter Vorname ist Maria. Maria, das ist mein Zufluchtsort, meine Schutzzone, dass ist der komplett unveröffentlichte Teil von mir.

Maria, das ist meine Privatsphäre.

Wer mich früher Maria nannte ohne von mir dazu befugt worden zu sein übertrat meine Grenzen massiv. Maria war mein Geheimnis.

Die Maria in mir ist zart, die ist häuslich, sie ist Mutter, kocht gerne und liebt ihre Familieninsel.

Die Maria in mir, die sorgt für Erholung, die sorgt dafür, dass nicht das komplette Herz auf der Zunge Samba tanzt, eigentlich sorgt sie dafür,maria_verantwortung_ganzeinfachich dass gar kein Herz auf der Zunge landet, sie ist besonnen, überlegt und manchmal braucht sie Zeit für eine Entscheidung.

Viel Zeit.

Sie liebt die Harmonie, ist still und sehr sehr gerne alleine.

Sie mag kein Rampenlicht, keine Bühnen, backt lieber Kuchen, malt und spielt stundenlang Mikado mit den Kindern oder zieht sich in die Wälder zurück.

Es gab Jahre in meinem Leben, da trat die Maria nicht Erscheinung, sie lebte im Verborgenen und bekam täglich ihren Platzverweis.

Die Welt gab mir recht, so dachte ich irgendwie.

Was soll die Besonnenheit, was soll das Zaudern, diese ganze Spießigkeit – es geht hier um Freiheit um Business um möglichst spannende Kontakte und ein geiles Netzwerk all over the globe!

Wer, wenn nicht wir, wann, wenn nicht jetzt.

Oder? Ist doch so.

So oder so ähnlich argumentierte Regina, die Königin mit maximalem Rampensau Anteil. Die, die immer ganz vorne steht. Die, die schon mit 4 Jahren Bundeskanzlerin werden wollte.

Die, die sich vorgenommen hat, die Welt zu revolutionieren.

 

regina_macht_ganzeinfachich

 

Die, die damals dem Saddam Hussein zur Räson rufen wollte, weil sie fand, dem muss man halt mal erklären was recht ist und was unrecht, das hat der noch nicht verstanden.

Regina, die den Versuch startete im weißen Haus anzurufen um einen runden Tisch zu organisieren – und deren Plan schon am herausfinden der dummen Telefonnummer vom weißen Haus scheiterte…so oder so ähnliche Aktionen standen immer mal wieder auf meiner jugendlichen Agenda.

Nun ja – mit 14 darf man träumen, oder?

 

 

Die Regina von heute ist eloquent und kann vor vielen Menschen sprechen, sie ist mutig und derart ehrlich, dass sie jeden gegen die Wand fährt, der argumentativ nicht ganz so gut vorbereitet ist, sie kann die volle Sendeleistung nach draußen bringen und es gäbe wohl nicht wenige, die hinter ihr mit der Sandale pro irgendwas herlaufen würden.

 

Eine Sandale – die Sandale ist das Zeichen! – Life of Brian

 

Viele Jahre fand ich die Regina alleine viel besser, more sexy und überhaupt die, die einfach in die Welt des 21. Jahrhunderts passt.

Dass sie gerne mal gegen die Wand fuhr, die Regina – kein Ding. Scheitern is part of it, oder?

Dass sie gerne mal komplett am Rande ihrer Kräfte rumturnte, kurz davor, für 7 Jahre in der kompletten Versenkung zu verschwinden, ey, ein anspruchsvolles, ambitioniertes Leben kostet halt Kraft – ist es nicht so?

 

Attitude oida, attitude!

 

Irgendwann hat auch mich sowas wie das Alter erreicht und damit die Wiederentdeckung meines reflektierten Anteils oder sollte ich sagen – meines Ruhepols?

Manchmal erschleicht mich der Gedanke, das es ein ganz anderes #ganzeinfachich in meinem Leben gäbe, wäre da nur die Regina in tha house. Und das wäre vielleicht sogar ein bisschen trumpig.

Nicht nur deshalb habe ich meine Maria echt zu schätzen gelernt – ist sie es doch, die für Sortierung sorgt, wenn Regina sich wieder weit aus dem Fester lehnt und mutig, engagiert und in manchen Fällen impulsiv, komplett ohne Plan aber mit einer Mission losreitet.

So ein bisschen Jeanne d´Arc. So wie neulich, als Trump die Wahl gewonnen hatte.

Mein erster Impuls war, sofort als Direktkandidatin für den Bundestag zu kandidieren, eine Partei zu gründen, Alternativen zu bieten – ach einfach irgendwas.

 

Yesyo, here we go now.

 

Nicht, weil mir der Trump jetzt besonders viel Angst einjagt oder ich der Illusion fröne, ich könnte als Direktkandidatin auf ihn in irgendeiner Weise einwirken.

Ne, weil Regina denkt – einer muss es tun. Einer muss mal anfangen. Das kann doch nicht sein, dass sich hier alle so komplett machtlos fühlen. Sie geht davon aus, wenn sie beweist – ich kann das, dann kannst DU das auch.

 

Schaut her, eine Sandale!

 

Ich wäre die perfekte Gründerin einer Religion geworden, hätte man mir nicht diesen zweiten Vornamen verpasst. Tja.

Dafür danke ich meinen Eltern, dass sie mir beide Namen gegeben haben. Ich weiß nicht, ob sie wussten, was sie taten, Fakt ist, es macht mich zu der, die ich bin, nämlich #ganzeinfachich.

Denn auch wenn go for it einfach much, much more sexy ist als alles andere und auf mich einen wahnsinnigen Sog ausübt stehe ich inzwischen auf gut durchdachte und reflektierte Entscheidungen.

Dafür sorgt Maria, sie kümmert sich drum, dass ich einen Beraterstab einberufe, dass ich die Dinge drehe und wende und die alles entscheidende Frage Raum bekommt – eine Frage, die ich nur zu gerne anderen Stelle und mir selbst manchmal einfach nicht zu stellen vermag.

Was willst Du bewirken?

(Danke Barbara Lampl für diesen Reminder!)

Wenn ich das klar habe, kann ich mir die nächste Frage stellen – aus welchen Gründen will ich das?  Und danach kann ich fein säuberlich sortieren:

Das sind meine Gründe, das sind Gründe von anderen, das hier ist logisch und dies hier ist rein mein kontextuelles Denken, aufgebaut auf meinen Erfahrungen und entbehrt jeglicher Logik – erst dann kann ich losreiten – dorthin wo ich wirklich hin möchte.

Und das Direktmandat?

Ist nicht das, was ich will, bindet meine Energie und führt mich nur scheinbar zum Ziel.

Ich will, dass Frauen ihre eigene Macht erkennen.

Ich will, dass Frauen bis in die letzte Körperzelle verstehen:

ich bin wichtig. Ich bin wertvoll. Ich bin #ganzeinfachich und das ist gut so. Ich habe alles dabei, was ich brauche. Niemand hat die Macht über mein Leben – keiner trägt die Verantwortung für mein Leben.

This is my job – this is my pleasure.

Auch wenn das vielleicht nicht so super.mega.yeah.yeah klingt.

Ich hab mich dann mal darauf besonnen, was ich habe und was ich kann – und gemeinsam mit Etna Marx den ersten Online Kurs des WeibsBildungsProgramms für 2017 noch in den Dezember 2016 vorgezogen.

Weil ich will immer noch gerne losreiten. Und ich immer noch, dass möglichst viele Frauen sich ihres Einflusses bewusst werden, Verantwortung übernehmen und ihre Macht anerkennen.

Ich wähle nur ein anderes Mittel.

Wie Du eine stimmige Mitte zwischen Macht und Verantwortung findest, wie Du Ohnmacht umwandelst in Klarheit und in eine mutige Vorwärtsbewegung – erfährst Du messerscharf aufbereitet und mit geballter Erfahrung versehen in genau diesem WeibsBildungsProgramm

Empower Yourself! In 7 Schritten zu mehr Einfluss uns Wirkung.

Für mich ist das Zusammenspiel meiner beiden Vornamen wie das Zusammenspiel von Macht und Verantwortung.
Das eine ohne das andere ergibt immer eine Schieflage und endet nicht selten in der Wirkungslosigkeit.

Jetzt weißt Du´s – auch das bin ich.

Ganz einfach 🙂

 

8 Kommentare
    • Martina Belling says:

      Wow! Man spürt förmlich deine gewaltige Energie!!! Ich wünschte , ich hätte auch so eine zweite Martina – ich habe aber nur einen Vornamen – und deshalb versuche ich diese Martina immer wieder „in sich rund“ zu machen . Mit all den Widersprüchen, all den JAs und auch den NEINs..
      Und immer wieder die Martina rauszubuddeln, die im Geröll des Alltags, auch wenn er bunt und nicht grau ist , tanzen zu lassen ! Yeah! Ich lasse mich zu und zu gerne von dir inspirieren!!!!
      Zauberhafte Grüße von Martina

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  1. Nicole says:

    Spannend, diese zweite Seite, Regina. Die Du ja immer spürbarer machst und zeigst in all diesen wundervollen Bildern auf Facebook mit Essen und Genuss und breitem Grinsen.
    Wenn man das liest, könnte man meinen, das sind wirklich so zwei völlig konträre Seiten. Doch wenn man Dich kennt, weiß man, dass das alles eins ist, wunderbar zusammengeht und sich gegenseitig trägt, fördert, nährt… und ich glaube, ich ahne…. dass sich jetzt die wahre, geballte Kraft erst entfalten wird, Regina Maria, innerlich gut genährt, gestärkt, fürsorglich und die Ruhe in Person Hand in Hand oder in einem wilden Ritt mit Regina, die weiß welche Ziel-Kragenweite passt und erreichbar ist… und möglich wird im Losgehen, Tun, einfach Machen!
    Danke Dir für Dein SoSein!
    Auf die großen Visionen aus dem inneren Frieden,
    Nicole

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  2. Franziska says:

    Gefällt mir sehr!!
    Bundeskanzlerin wollte ich auch lange unbedingt werden. Und die Welt aufräumen und neu sortieren… mindestens! 😀 Seit ich angefangen habe, erst mal in mir aufzuräumen, hat die meiste Zeit meine innere Maria das Zepter in der Hand. Und vielleicht kommt die innere Rampensauregina in mir zu kurz. Ich geh sie mal fragen..

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