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Liebster Award, wir müssen reden. Best regards, Regina

liebsteraward_3lilapplesLiebster Award, wir müssen reden.

Nachdem ich Dich nun in Händen trage und meine von Herzen wertgeschätzte Elke Dola, die beeindruckende, ehrliche Quovadix Klartextsprecherin, Dich mir überreicht hat, darf ich Dich hier nun stolz präsentieren.
Wusstest Du eigentlich, dass Elke mit die schönsten und differenziertesten Rants schreibt, die ich kenne?

Tja, wieder was gelernt 😉

Qua Nominierung und Auszeichnung darf ich nun Blogger (und solche, wie ich, die es einmal werden wollen ;-)) nominieren.

Nun war ja Dein Plan, dass Du herumgereicht wirst und wir alle neue Blogartikel kennen- und lieben lernen. Und weißt Du – die Welt hat sich seitdem ein bisschen verändert.

Es gibt Blogs, dann gibt es Vlogs, Podcasts und LiveVideos, es gibt wieder Briefe- und Kartenschreiber, dann gibt es Format mit Format, und wie es auf der Welt halt so ist, auch Formate ohne Format.

Aber das muss ich Dir ja nicht erzählen. Nun, ich bitte Dich zu respektieren, dass ich denen, die Dich bekommen sollen, komplett freistelle, in welcher Form auch immer sie Dich würdigen. Ob mit Nominierung, mit Schweigen, im bewegten Bild oder gesprochenem Wort.

Denn der Wind heute riecht nach Entscheidungsfreiheit. Die Segel sind gesetzt. Du bist schön. Das Leben ist gut.

Nun aber zu den Fragen:

 

Wenn  Du so zurückdenkst an Deine Anfänge in der Onlinewelt … welche Schritte würdest Du Dir gerne erspart haben?

Oho – ganz ehrlich? Ich glaube, es gibt keinen Fehler, keinen Schritt, keinen Stolperer, den ich mir hätte sparen können. Das alles fließt ja heute in meine Expertise mit ein, ist wichtig zu wissen für mich, weil ich ganz genau weiß und immer noch nachvollziehen kann, wie sich das anfühlt, wenn Du dastehst vor diesem Geflecht, das wabert und pulsiert, und Dir einfach noch gänzlich fremd ist.
Das ist ein bisschen so, wie mit der Kindheit – klar landet man oft im Matsch oder halt auf dem Boden der Tatsachen, aber man kann sie sich nicht sparen, oder?

Gut ist, dass ich heute vielen Frauen in vielen Punkten weiterhelfen kann und das den Anfang immens erleichtert. Für manches, was im Rahmen einer öffentlichen Präsenz, auf dem Weg zur Unternehmerin oder im Unternehmertum auftaucht, darf jede ihren eigenen, langen Weg nehmen.
Dafür brauche ich meine Erfahrungen sogar unbedingt, auch um das zu filtern: wo ist es richtig zu unterstützen und „einzugreifen“ und an welchen Stellen ist es wichtig einfach nur da zu sein, in dem Wissen, dass der Moment gerade jetzt genau so gut, wertvoll und wichtig ist, wie er nun mal ist.

 

Wenn Du vor einer Gruppe reden müsstest und dürftest ein Gefühl wegzaubern lassen, welches wäre das?

Klar, ich wäre gerne immer ausgesprochen cool, gewitzt und unglaublich souverän und ich wünschte, keiner würde meine feuchten Hände merken und mein klopfendes Herz. Nun durfte ich lernen, dass das normal ist und erlaubt. Und, dass man das sogar zugeben und da sein lassen darf. Nun denn, oh Wunder, Du darfst raten, was als allererstes verschwindet (zumindest in der Intensität von früher) – die Aufregung.
An der Nummer mit ausgesprochen cool, gewitzt und unglaublich souverän arbeite ich noch.

 

Welche Bedeutung hat für Dich das Wort Zufriedenheit?

Ich finde, Zufriedenheit ist besser als ihr Ruf. Klar, immer mit allem zufrieden zu sein im Sinne von *geht schon* ist wohl nicht das Ziel, aber in meiner Interpretation bedeutet Zufriedenheit *im Frieden sein mit dem was ist*, was nicht heißt, dass es so bleiben muss. Allerdings komme ich von dem Punkt, dass nur aus dem *im Frieden mit dem, was ist* wirkliche und nachhaltige Veränderung passieren kann. Denn dort beginnt die Veränderung, genau an dieser Stelle.

Wenn Wandel eine Kreisbewegung ist, dann darf der Startpunkt nicht fehlen :-).

Welchen Titel würde Dein Buch erhalten? (wenn Du Zeit hättest und Dich um nichts anderes kümmern müsstest als um das Schreiben)

Ha, darüber hatte ich erst kürzlich eine spannende Diskussion. Ich glaube das Buch hieße 2084. Es wäre die positive Darstellung einer Welt, wie wir in der Lage sind, sie zu gestalten. Das erlösende Pendant zu Orwells 1984. Weil ein bisschen erschleicht mich nämlich so manches mal der Gedanke, dass dieser Typ (den ich zugegebenermaßen in der Schule schon nicht lesen mochte) so vielen eine unglaubliche Angst vor Fortschritt, vor der digitalen Veränderung, ja vor der ganzen Welt eingejagt hat.
Geschichten und Gedanken haben durchaus Kraft und beeinflussen Menschen und Gesellschaften – wenn auch nicht ganz so, wie es gerne plakativ propagiert wird (denke nichts Schlechtes, dann passiert auch nichts Schlechtes, denke nur positiv, sonst ziehst Du negatives an und so Zeug, was ja schon so pseudo- religiöser Bullshit ist und echt verdammt kurz gedacht ;-))

Ich mag falsch liegen, trotzdem, mich interessiert ein sehr differenzierter Blick in Romanform auf unsere Welt, in dem auch mal ganz klar benannt wird, was hier alles gut läuft – ob es dafür allerdings einen Markt gäbe, gilt es herauszufinden 😉

 

Welcher Deiner Werte wird niemals käuflich sein?

Meine Liebe und meine Freiheit kannste nicht kaufen. Ansonsten bin ich durchaus buchbar, wobei ich mir schon erlaube, Aufträge abzulehnen, die zwar gutes Geld bringen könnten, aber nicht mit meinem commitment und meiner Selbstfürsorge oder halt meiner Auffassung von Wahrheit entsprechen.

 

Was möchtest Du dieser Welt auf jeden Fall hinterlassen?

Die Erde.

Klar ist es geil, wenn sich das Leben von Menschen verändert, dadurch, dass sie Dir begegnet sind. Wir beeinflussen übrigens alle, nur, dass uns das meistens gar nicht bewusst ist. Jedes Lächeln und auch jeder doofe Blick, jedes Wort das alles verändert was.

Insofern sind wir alle Influencer. Das wollt ich schon lange mal sagen. Danke für die Frage.

 

Was hast Du 2016 neues gelernt?

Dass Menschen, die große Reden schwingen, nicht zwingend die sind, die Dinge auch tun. Dass sich Dinge binnen Sekunden ändern können, und was Scheiße war, ist plötzlich Gold.

Meine Fähigkeit in Alltags-Alchemie, die hab ich verfeinert. Die Sache mit den manifesten Goldbarren, das muss ich noch üben ;-), aber auf Situationen angewandt, da durfte ich 2016 nochmal richtig die Schulbank der Lebensschule drücken.

Ich habe gelernt, wie man einen Online Kongress plant, aufbaut, durchführt und dass ich Phasen habe, in denen ich volle Kanne Rampensau bin und Phasen in denen ich still sein muss. Und, dass das eine nicht schlechter ist, als das andere 🙂

 

Was war das Unnötigste, dass Du Dir je gekauft hast?

Ein Mini Notebook für wenig Geld für meinen Sohn. Weil, man beachte die Logik: das Kind ist klein, also kann auch das Notebook klein sein …

War letztendlich ein teurer Spaß, weil so ganz billig produzierte Dinge ganz gerne mal so gar nicht halten wollen.

 

Welchen Podcast hörst Du?

Ich hör Gordon Schönwälder und seinen Gästen gerne zu.

 

Welches Feuer brennt in Dir – woran merkst Du, wofür Du brennst?

Ich brenne fürs Leben. Vollkommen. Für diese Welt und ihr ausdrucksstarkes Gesicht. Für Frauen, die ihr Leben in die Hand nehmen. Die gut für sich sorgen. Die wissen, dass sie Wirken dürfen und müssen. Das merke ich daran, dass ich jeden Tag wieder gerne aufstehe, dass meine Augen wach sind und ziemlich oft leuchten, dass ich lachen kann und heulen, tanzen und arbeiten – und all das fühlt sich ziemlich richtig an.

 

Hard  to impress  – oder was beeindruckt Dich?

Mutige Frauen, die sich Fehler erlauben und lieber tun als sich und ihre Ideen zu perfektionieren bis zum Sankt Nimmerleins Tag. Frauen, die in ihrem Feuer stehen, ihrer Wahrheit folgen und auch mal ein unangenehmes Auffallen dafür in Kauf nehmen.

Ambitionierte Menschen, die in der Lage sind, ihre Visionen auf die Erde zu holen, und sich darüber bewusst, dass das gesprochene Wort im nichts verpufft, gibt man ihm nicht die arbeitende Hand mit auf den Weg.

 

Und nun gebe ich Dich weiter, liebster Award. Auf dass Du gerne gesehen bist. Und zwar an

Sabine Krink – Die Super Sabine 

Rebekka Gutmayer – Die Frau für den Change in Beziehungen

Anja Neubauer – Die Mamampreneur Online Wirbelwindin

Nina Roberts – Die Karriere Stylistin

Kathrin Jüngling – Die mit den Monkeys tanzt

Brigitta von Grünberg – Die wundervollen Schmuck kreiert

Annette Bauer – Die Achtsamkeit lebt und lehrt

Und das ist, was ich wissen will:

  1. Wie kommst Du dazu, dass Du tust, was Du tust?
  2. Was bringt Dich zum Lachen?
  3. Was siehst Du, wenn Du in die Welt blickst?
  4. Was ist aus Deiner Sicht gerade das, was wir Solopreneurinnen am allermeisten brauchen?
  5. Und was könnten wir uns eigentlich sparen?
  6. Gibt es einen Tip, den Du anderen Frauen gerne geben würdest, weil Du weißt, er birgt ein riesiges Veränderungspotential?
  7. Self care – für Dich nur ein Wort oder durchaus praktiziert? Wenn ja, wie?
  8. Wo arbeitest Du am liebsten?
  9. Was bedeutet für Dich Lifestyle Business?
  10. Woraus schöpfst Du Kraft und Zuversicht?
  11. Was an Deinem Business magst Du am allermeisten?

Danke, liebster Award, schön, dass Du da warst. Schön dass Du weitergehst.

Best regards

Regina

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